Das erste Date ist modisch eine delikate Angelegenheit. Man will dem/der Partner/in nicht zu exzentrisch kommen, gleichzeitig aber die persönliche Note nicht verschweigen. Viel Understatement ist gefragt, damit das Gegenüber sich möglichst wohl fühlt, trotzdem aber weiß, mit wem er/sie es zu tun hat.
Grundsätzlich gilt, dass Klamotten angenehm zu tragen sein müssen, um eine natürliche Ausstrahlung zu ermöglichen. Nachlässigkeit ist damit aber genauso wenig gemeint wie ein unerschütterliches „hier stehe ich und kann nicht anders“. Sowohl falsche Schüchternheit, als auch aufdringliches Präsentieren zeichnen ein falsches Bild. Geben Sie dem Partner Gelegenheit, Sie zu entdecken. Der Eindruck muss einladend, aber nicht vorauseilend sein. Eher Seven for all Mankind, als Carl Lagerfeld. Mehr Prêt-à-porter, als Haute Couture.
Die falsche Wahl der Klamotten kann eine angespannte Situation eher verfestigen als lösen. Von daher sollten Sie sich – je nach Rahmen, in welchem das Date oder das Casual Dating stattfinden soll – darauf konzentrieren, sich in der eigenen Haut wohl zu fühlen. Trotzdem ist die Versuchung natürlich groß, sich als mehr darzustellen, als man ist. Zwar stellt sich erst nach den ersten Treffen heraus, wohin die Reise gehen könnte, aber gerade wer eine ernsthafte Beziehung nicht von vornherein ausschließen mag, sollte den letzten Rat ausreichend berücksichtigen. Spielen Sie ruhig mit Ihrem Äußeren. Dabei sollte aber nicht vergessen werden, wofür das geschieht. Kleidung betont lediglich, was so oder so gegeben ist, kann ihren Träger aber keinesfalls ersetzen.