Wie sicher ich meine Familie richitg ab?

Um sieben Prozent sollen die Tarife der Privaten Krankenversicherer dieses Jahr steigen und damit weit stärker als die der gesetzlichen Kassen. Zu lange hätten die privaten Krankenkassen gezögert, wie ihre öffentlichen Konkurrenten die ausufernden Gesundheitskosten in den Griff zu bekommen, urteilen Gesundheitsexperten.

Die Privaten stecken in einem Dilemma. Bisher werben sie damit, ihre Versicherten seien Patienten erster Klasse. In der Tat übernehmen sie mehr Leistungen als ihre gesetzlichen Pendants. Wer optimale Gesundheitsvorsorge möchte, ist in einer privaten Kasse meist besser aufgehoben.

Allerdings kann diese Versicherte auch ablehnen. Wer bereits chronisch erkrankt ist, wird meistens von keiner privaten Krankenversicherung mehr aufgenommen. Die Entscheidung für oder gegen eine Privatkasse sollte also rechtzeitig getroffen werden. Bei dieser Entscheidung können Fachseiten wie etwa http://www.pkv-infos.net/ helfen, sich im Wirrwarr der Begriffsfindungen und Modalitäten zurechtzufinden.

Den besseren Leistungen stehen dabei höhere Kosten gegenüber. Aus finanzieller Sicht lohnt sich eine Mitgliedschaft bei einem privaten Krankenversicherer nur für junge Leute, die ohne Kinder bleiben wollen. Wer sich Familie wünscht, kann Partner und Kinder in der gesetzlichen Krankenversicherung nämlich später beitragsfrei mitversichern. Angestellte müssen allerdings eine bestimmte Einkommensgrenze, die so genannte Versicherungspflichtgrenze überschreiten, um in die PKV wechseln zu können. Mehr zu dieser Einkommensgrenze erfahren Sie zum Beispiel hier:

http://www.pkv-infos.net/versicherungspflichtgrenze.php

Verursacht werden die höheren Kosten jedoch nicht nur durch bessere medizinische Leistungen. Die privaten Versicherer haben meist auch höhere Verwaltungskosten, nicht zuletzt weil Maklern nicht selten eineinhalb Jahresbeiträge als Provision für die Vermittlung eines neuen Kunden gezahlt werden. Geld, dass sich die Unternehmen von den Versicherten zurückholen müssen.

Auch erleben nicht alle Versicherten die höheren Sätze, die die Kassen den Ärzten zahlen, als Vorteil. Immer wieder äußern Patienten den Verdacht, dass aufgrund der attraktiven Vergütung auch mal mehr untersucht wird, als eigentlich notwendig ist.

Außerdem müssen die Arzthonorare von den privat Versicherten zunächst vorfinanziert werden. Anschließend kann man die Rechnung dann zwar bei seiner privaten Krankenkasse einreichen. Doch bis der Antrag auf Kostenerstattung bearbeitet ist, fehlt das Geld in der eigenen Kasse.

Wie lange die Trennung in private und gesetzliche Kassen noch Bestand hat, ist ohnehin ungewiss. Einige Parteien fordern bereits eine Bürgerversicherung, andere erwarten ein schleichendes Ende der Zweiteilung.

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